Arbeitsstellenmangel beim AMS?

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Die Zeitung hat nachgeforscht

Da wir, das Online-Reaktionsteam der Zeitung, bereits eigene Erfahrungen mit dem Mangel an Arbeitsstellen am AMS gemacht haben, wollten wir mal genauer unter die Lupe nehmen, ob dem tatsächlich so ist und warum.

Zunächst einmal muss man verstehen, wie beim AMS vorgegangen wird, um die Arbeitsstellen an die Bürger zu verteilen: Den Großteil des Weges, den die Arbeitskarten zurücklegen, kennt ihr bestimmt alle. Man bekommt am Schalter des AMS eine Karte, mit der man sich zum Arbeitsplatz begibt und die nach der Kündigung an die Bank und von dort aus wieder zurück an den AMS gelangt. Aber was passiert danach? Wir haben nachgeforscht und es stellt sich heraus, dass die Karten nicht direkt an den Schalter zurückkommen, sondern zuerst „gelagert“ werden. Der Grund dafür sei, dass die jeweiligen Arbeitsstellen nicht durchgehend mit Arbeitern angefüllt sein sollen.

Dieses Prinzip, obwohl für die Arbeitgeber entlastend, hat für die arbeitssuchenden Bürger fatale Auswirkungen:

  • Auf den Schaltern finden sich wenige bis gar keine Arbeitskarten
  • Vor dem AMS bilden sich lange Schlangen, welche an die Arbeitslosigkeit 1932 erinnern.
  • Interviewte Arbeitssuchende beschreiben die Situation als „nicht gut“, „blöd“ oder sogar „echt scheiße“

Bürger, die zusammen oder in einer Gruppe einen Job suchen, haben besonders viel Pech, da die ohnehin schon seltenen Stellen schon gar nicht im Doppelpack oder mehrfach auftreten. Die Mitarbeiter beim AMS erklärten sich nicht bereit dazu einen Kommentar zu dieser Situation abzugeben.

Zeitpunkt der Recherche: Recherche und Text von:

12:40, 17/07/2026 Mauricio K. und Fridolin J.